Kompetenzen

Die endgültigen Kompetenzen der Linzer Stadtwache stehen zwar noch nicht sicher fest, jedoch lassen sich aufgrund von Aussagen von Stadtpolitikern die Kompetenzen relativ klar auflisten:


Keine Personenidentifizierung durchführen

Das bedeutet, man ist weder verpflichtet, den StadtwachebeamtInnen seinen Namen zu verraten, noch irgendeinen Ausweis herzuzeigen.
Kein Festhalterecht

Im Gegensatz zu Linz AG-KontrolleurInnen, die gemäß der Hausordnung agieren dürfen, ist es Stadtwache-BeamtInnen nicht erlaubt, jemanden (ohne Gefahr in Verzug) festzuhalten.
Kein Gebrauch von Gummiknüppel

Lediglich in sehr außergewöhnlichen Situationen (Notwehr, Nothilfe) dürfen die BeamtInnen ihre Waffen zur Hand nehmen.
Hundstrümmerl-Überwachung

Eine der Kernkompetenzen der Stadtwache ist vor allem dafür zur sorgen, dass Hundstrümmerl korrekt entsorgt werden. Alles andere wird zur Anzeige gebracht.
Baden in öffentlichen Brunnen

Ebenso wichtig wie die Hundstrümmerl-Überwachung ist die Brunnen-Überwachung. Die Stadtwache-BeamtInnen haben das Recht, das Baden in öffentlichen Brunnen der Stadt Linz zu unterbinden.

Gefahren melden

Stadtwache-BeamtInnen sind dazu verpflichtet, sämtliche mögliche Gefahren, die ihnen auffallen, der Polizei zu melden. Dazu gehören unter anderem Glatteis und verparkte Feuerwehrzufahrten.

Gartenschutz-Verordnung umsetzen

Die Linzer Gartenschutz-Verordnung verbietet das Ablagern von Müll in öffentlichen Parkanlagen.

Surf-Verbot am Pichlingersee

Die Stadtwache hat dafür zu sorgen, das geltende Surf-Verbot am Pichlinger-See rigoros umzusetzen.

Camping-Verbot am Urfahraner-Jahrmarkts-Gelände

Die Stadtwache hat ebenfalls zu kontrollieren, ob am Urfahraner-Jahrmarkts-Gelände illegalerweise campiert wird.

Erste Hilfe leisten

Genauso wie alle anderen BürgerInnen sind Stadtwache-BeamtInnen dazu verpflichtet, in Notsituationen Erste Hilfe zu leisten.

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Kommentare

  • Bravo Herr Bürgermeister, ich bin schon gespannt wann diese Stadtwache, von IHNEN wohlgemerkt auf "Ordnungshüter" umbenannt (klingt doch a bisserl seriöser), das erste mal ins Fettnäpfchen treten wird. Noch dazu nach einer eiligst einberaumten 4wöchigen "Not bzw. Schnellschulung". Was soll das ganze bringen? Genau: die Stadtbevölkerung in ach, so schlimmen Zeiten vor den bösen Bettlern, Brunnenbader, Falschparkern, Sufern am Pichlinger See und vor allem Hundstrümmerln zu beschützen . Dies wäre und ist allerdings Aufgabe der Polizei! Mündige und halbwegs intelligente Stadtbewohner wissen sehr wohl wann der Polizei Notruf zu wählen ist. Es wäre sinnvoller diese Stadtwache, pardon, Ordnungshüter, für Reinigungstätigkeiten in der Öffentlichkeit, Seniorendienste oder noch besser, als Bodyguards für unsere Stadtpolitiker- als Entdecker und Erfinder dieser Witztruppe einzustellen. Beschämend wie vertrottelt sich diese Stadtregierung entwickelt hat!

    von wolke 77, am 2. September 2010 (3 days ago)

  • ein aufgabengebiet wär noch wichtig:
    terrorismus-prävention. langbärtige muslime verfolgen und beobachten ob sie eine bombe mitführen.

    von cb, am 1. Mai 2010 (4 months ago)

  • am ende kommt der wachschutz rein und sackt die lauten gäste ein... dieser leicht bewaffnete landschafts- und bauwerkspflegeverband der da im entstehen begriffen ist, eröffnet sich als vorstoß gegen die jugend. So sehe ich das.
    Die Auto"parker" sind versorgt, danke liebe gps! Den Alten fehlt es meist an der nötigen kriminellen energie um in den hier angeführten "problemfeldern" tätig zu werden. Und ich kann mich wage erinnern, es als Jugendlicher genossen zu haben, sich im schönen Brunnen neben den "Barmherzigen Schwestern" ab zukühlen...

    von klassische Gummiwurschtjause nach Deix, am 20. März 2010 (6 months ago)